Fachanwaltschaft

Was bedeutet Fachanwältin?

Fachanwältin kann werden, wer über besondere theoretische Kenntnisse  und besondere praktische Erfahrungen auf einem Rechtsgebiet verfügt:

Besondere theoretische Kenntnisse  und besondere praktische Erfahrungen liegen vor, wenn diese auf dem Fachgebiet erheblich das Maß dessen übersteigen, das üblicherweise durch die berufliche Ausbildung und praktische Erfahrung im Beruf vermittelt wird. (§2, Abs.2 Fachanwaltsordnung)

Ganz konkret heißt das, dass

  • nach langjähriger rechtsanwaltlicher Tätigkeit,
  • Nachweis einer erheblichen Anzahl gerichtlich und außergerichtlich geführter Mandate und
  • einer Zusatzausbildung

vor der Rechtsanwaltskammer eine besondere Prüfung abgelegt werden kann, nach deren Bestehen die gesetzlich geschützte Bezeichnung "Fachanwältin für ..." geführt werden darf.

Zudem muß die Fachanwältin der Rechtsanwaltskammer jährlich nachweisen, daß sie sich fortwährend auf dem betreffenden Gebiet weitergebildet hat. Ansonsten würde die Fachanwaltschaft wieder aberkannt werden und die Bezeichnung dürfte nicht länger geführt werden.

Ich besitze die Fachanwaltschaften

  • Fachanwalt für Familienrecht
  • Fachanwalt für Sozialrecht

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